Wer Solarstrom intelligent nutzen will, braucht Speicher.

Ab 2026 wird klar

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Wer Solarstrom intelligent nutzen will, braucht Speicher.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt in der Schweiz die netzdienliche Einspeiseregelung:
Neue PV-Anlagen dürfen maximal 70 % ihrer installierten Leistung ins Netz einspeisen. Eigenverbrauch und Zwischenspeicherung bleiben hingegen uneingeschränkt möglich

MERKBLATT

Der Hintergrund ist nachvollziehbar:
Mittägliche PV-Spitzen führen zunehmend zu Netzengpässen, Netzausbau ist teuer und langsam. Leistungsspitzen müssen reduziert werden, um das bestehende Netz effizienter zu nutzen.

Die Konsequenz für Anlagenbetreiber ist eindeutig:

  • Ohne Optimierung wird Produktion gekappt.
  • Mit intelligentem Eigenverbrauch lassen sich Ertragsverluste vermeiden.
  • Batteriespeicher werden zum zentralen Enabler, um Solarstrom zeitlich zu verschieben, Netze zu entlasten und die Wirtschaftlichkeit zu sichern.

Das ist kein Einzelfall, sondern ein Signal für die zukünftige Systemlogik:
Einspeisung allein reicht nicht mehr.
Flexibilität wird zur neuen Währung im Stromsystem.

Fazit:
Ab nächstem Jahr wird es nicht nur sinnvoller, sondern notwendig, PV-Projekte von Anfang an mit Speichern und Energiemanagement zu denken – in der Schweiz und darüber hinaus.

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